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Veranstaltungen der BGS-Kameradschaft Coburg e.V. 1972


05.12.2010

Weihnachtsfeier der BGS Kameradschaft Coburg

am Sonntag, 05.12.2010 um 16.00 Uhr

in der „Schnitzelstube“ in Triebsdorf

 

 

 

 

1. Vorsitzender Klaus Röder konnte die vorweihnachtliche Feier im festlich geschmückten Vereinszimmer der „Schnitzelstube“ eröffnen und dabei wieder zahlreiche BGS Kameraden, deren Frauen, Witwen und Gäste (50 an der Zahl) begrüßen.

Sein besonderer Gruß galt den Kameradenfrauen und Ehrenmitgliedern sowie der Vertreterin der Neuen Presse Coburg, Frau Daniela Greschke. Für die Ausschmückung und für den guten Christstollen sowie Weihnachtsplätzchen hatte in bewährter Weise Organisationswart Wilhelm Grimm gesorgt. Danach gab der 1. Vorsitzende einen kurzen Überblick über Veranstaltungen im kommenden Jahr. Insbesondere über die zwei Tagesfahrten am 07.05.2011 nach Suhl, Oberhof und Frauenwald sowie am 10.09.2011 nach Bad Kissingen und Ramsthal. Die schriftliche Veranstaltungsübersicht 2011 wurde allen Kameraden ausgehändigt. Sie ist auch in der Homepage der BGSK Coburg e.V. einzusehen.

 

 

Anschließend erklang zur Einstimmung der Feier das allseits bekannte Lied „Oh, du Fröhliche“. Darauf folgte der Besuch des Nikolauses; die „Rolle“ übernahm wiederum Vorstandsmitglied Heinz Göttlich. Er hatte über die Kameraden fast nur lobende Worte zu sagen. Dem Gesamtvorstand dankte er für die im vergangenen Vereinsjahr sehr umfangreichen Tätigkeiten im Ehrenamt, die bekanntlich sehr viel Zeit beansprucht hatten. Als Dank brachte er daher Präsente mit, die er an verschiedene Vorstandsmitglieder und an Heinz Dauer, dem Schießleiter- und Anlagenverwalter des Gastvereines der Marktzeulner Schützen verteilte. Heinz Dauer bemüht sich nämlich ganz besonders als Schießaufsicht bei jeden Schießen der BGSK Kameraden aus Coburg für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf des Schießens, so dass er schon als Kamerad eingegliedert wurde, zumal er bei jeder Gelegenheit immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit ist. Klaus Röder dankte dem Nikolaus und verabschiedete ihn unter Beifall der anwesenden Festteilnehmer.Danach trug Dagmar Röder eine sehr eindrucksvolle Weihnachtsgeschichte vor.Auch Ehrenmitglied Alfons Grau lies es sich nicht nehmen, Geschenke mitzubringen; er übergab sie an einige Mitglieder der Vorstandschaft als Dank für die geleistete Arbeit.Anschließend wurden nachstehend aufgeführte Kameraden geehrt, die sich besondere Verdienste in der BGS-Kameradschaft Coburg erworben haben:

Wolfgang Frey, Mitglied seit 29.01.1973,

Josef Kraus, Mitglied seit 16.01.1973,

Rolf Spatscheck, Mitglied seit 31.12.1972,

Otto Stolba. Mitglied seit 14.01.1973,

Adolf Deutsch, Mitglied seit 16.01.1973 und

Karl Rötterer, Mitglied seit 15.01.1973 konnten leider nicht anwesend sein.

Die Geehrten sind schon in der Gründerzeit der BGSK Coburg beigetreten und haben folglich ihre Treue und Verbundenheit unter Beweis gestellt.Sie wurden mit der Ehrennadel und einer Urkunde des Bundesverbandes der BGS-Kameradschaften, Bonn e.V. durch den 1. Vorsitzenden der BGSK Coburg e.V. Klaus Röder ausgezeichnet.

Wie in den Vorjahren wurde auch heuer wieder ein Weihnachtsquiz mit vielen originellen Preisen durch Klaus Röder veranstaltet, wofür sich nicht nur die Kameraden mit viel Beifall herzlich bedankten. Nach dem gemütlichen und stimmungsvollen Teil der Veranstaltung bis etwa 20.00 Uhr begaben sich die Kameraden auf den Nachhauseweg.

 

Coburg, den 06.12.2010

gez.Heinz Haller, Schriftführer

Anschrift

Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 30 a

96450 Coburg

(Tel. 09561/32 922 77)


05.11.2010

Pokalschießen der Bundesgrenzschutzkameradschaft am 05.11.2010 in Marktzeuln.

 

Das bereits zur Tradition gewordene Luftgewehr-Schießen der BGS-Kameradschaft Coburg fand am Samstag den 05.11.2010 im neuen Schützenhaus in Marktzeuln statt.

Der 1. Vorsitzende der Kameradschaft Klaus Röder begrüßte die zahlreichen Kameraden, deren Ehefrauen, sowie die Witwen verstorbener Kameraden und Gäste. Nach der allgemeinen Stärkung mit Kaffe, Kuchen und Torten ( welche wie immer von Dagmar Röder selbst gebacken waren) begann das Schießen.

 

Es wurde mit dem Luftgewehr auf 10 Meter ( jeweils 5 Probeschüsse und 1 Serie mit 10 Schuss) geschossen. In die Wertung kamen die beste Serie und der beste Tiefschuss ( Blatt ). Da auch die Damen am Schießen teilnahmen und der Schießbetrieb sich etwas verzögerte, wurde das Abendessen ( das ebenso wie die Kuchen und Torten vom " Schatzmeister" der BGS-Kameradschaft Fritz Kolb bezahlt wurde) vorgezogen. Der leckere Krustenbraten mit Sauerkraut, Klößen und Brot ließ keine Wünsche offen und auch die Schnapsrunde hinterher wurde dankend angenommen. Im Anschluß daran dankte Klaus Röder all seinen Helfern vorallem aber seinem 2. Vorstand Hans Rauscher, der den Schankdienst wieder professionell ableistete. Ohne ehrenamtliche Hilfe ist keine Veranstaltung durchführbar. Dann kam endlich die langersehnte Preisverteilung. Mancher Kamerad war zwar mit seinen Schießkünsten nicht so sehr zufrieden, aber nicht jeder Tag ist ein Fangtag. Und Dabeisein ist doch auch etwas schönes! Aus den Plätzen von Serie und Tiefschuss errechnete sich der Siegerplatz für den Herbst-Wanderpokal 2010, den diesesmal Dietmar Reinert ( ganz knapp gefolgt von Herbert Hänsel und Heinz Göttlich) erfreut in Empfang nehmen durfte, um ihn für ein Jahr zu sich nach Hause aufzustellen. Ebenso erhielten die drei Erstplatzierten auf Serie und Blatt je einen Erinnerungspokal aus dem Bestand der BGS Kameradschaft. Auch die Damen, die beim Schießen recht gut abschnitten und teilweise bessere Ergebnisse als die Kameraden erzielten, erhielten vom 1. Vorstand Klaus Röder einen hübschen Sachpreis zur Erinnerung. Nach Glückwünschen und " Pressefoto " brachen die Kameraden schon zu etwas vorgerückter Stunde nach Hause auf. Die angeregten Gespräche des Nachmittags und die Strapazen des Schießens forderten schließlich ihren Tribut. Zur Erinnerung wurde nochmals auf den Kameradschaftsabend am 26. November und auf die Weihnachtsfeier am Sonntag den 05. Dezember beides in den "Schnitzelstuben " Triebsdorf hingewiesen.

Die Ergebnisse Serie Kameraden: Blatt Kameraden:

1. Reinert Dietmar 84 Ringe 1. Göttlich Heinz 56,1 Teiler

2. Pechauf Adolf 81 Ringe 2. Hänsel Herbert 109,0 Teiler

3. Hänsel Herbert 79 Ringe 3. Hüttner Fritz 112,9 Teiler

4. Rainer Helmut 77 Ringe 4. Reinert Dietmar 165,3 Teiler

5.Göttlich Heinz 73 Ringe

Wanderpokal ( gestiftet von Dagmar Röder )

1. Reinert Dietmar

2. Hänsel Herbert

3. Göttlich Heinz

Gäste Serie:

1. Kob Christine 89 Ringe

2. Göttlich Margit 84 Ringe

3. Rodenburger Irene 77 Ringe

4. Frau Reinert 73 Ringe

5. Frau Heß 63 Ringe

 

Gäste Blatt:

1. Frau Reinert 89.2 Teiler

2. Kob Christine 127,0 Teiler

3. Göttlich Margit 157,0 Teiler

4. Rodenburger Irene 271,7 Teiler

5.Krause Renate 321,3 Teiler

Das Bild zeigt von rechts nach links:

1. Vorstand Klaus Röder, Fritz Hüttner, Heinz Göttlich, Dietmar Reinert, Adolf Pechauf, Herbert Hänsel, 2. Vorstand Hans Rauscher

Die Pokale werden von den beiden Damen bewacht!!!

Sie warten auf das Schießen

 

 

Es wird wohl von früheren Zeiten erzählt

 

Richard erzählt aus der Vergangenheit und alles hört gespannt zu

 

Unser Ehrenmitglied Alfons Grau beim Teil und Fertigladen

 

Feuerfrei!!!

Das nächste Schießen ist für Samstag den 02.April 2011 im Schützenhaus Marktzeuln geplant

 

 

 

 

 

 

Besuch

der Ausstellung

„20 Jahre Wiedervereinigung“

der BGS Kameradschaft Coburg e.V.

im Staatsarchiv Coburg



Die BGSK Coburg besuchte mit seinem 1. Vorsitzenden Klaus Röder am 26. Okt. 2010 die Ausstellung „20 Jahre Wiedervereinigung „ im Staatsarchiv Coburg.

Zahlreiche Kameraden mit Frauen sowie Gäste hatten sich erfreulicherweise zur Besichtigung eingefunden, darunter auch Ehrenmitglied Alfons Grau. Leider musste der Behördenleiter des Staatsarchivs Coburg, Herr Horst Gehringer, seine Begrüßung wegen Terminüberschreitung absagen.

Wie bereits angekündigt, werden bei der Ausstellung ( sie wird noch bis 26. November 2010 gezeigt ) u.a. über 100 aussagefähige Bilder und Exponate aus dem ehemaligen Standort Coburg ausgestellt. Sie stammen fast ausschließlich aus dem „Museum „ im Kameradschaftslokal in der ehemaligen BGS Unterkunft in der Hindenburgkaserne.


Die Ausstellungstücke werden für jeden Besucher klar und deutlich dargestellt und zusätzlich noch mit Videofilmen für jeden Besucher verständlich zur Kenntnis gebracht,


                          insbesondere zeigen die Filme Gegebenheiten über den Mauerfall im Jahre 1989 und die Grenzöffnungen im Landkreis Coburg zwischen den ehemaligen Grenzübergangsstellen Sonneberg und Neustadt bei Coburg, sowie zwischen Eisfeld und Rottenbach, aber auch in den Bereichen Hildburghausen und Bad Rodach.

Nach dem Ausstellungsbesuch trafen sich die BGS`ler wie vorgesehen im

„Ratskeller“ bei Kamerad Siegfried Hetz zu einer „ Nachbesprechung“ in feuchtfröhlicher Runde und ließ den Tag bei reger und geselliger Unterhaltung ausklingen.

Heinz Haller, Schriftführer


11.09.2010

Tagesausflug nach Rothenburg ob der Tauber


Endlich war es wieder soweit für unseren Herbstausflug der BGS Kameradschaft Coburg. Unser 1. Vorsitzender Klaus Röder hatte das romantische Städtchen Rothenburg ob der Tauber als Ziel ausgesucht. Um 07.30 Uhr ging es von unserer ehemaligen Unterkunft der Hindenburgkaserne Coburg mit 50 Kameraden und Kameradenfrauen in Richtung Taubertal. Nach einer Fahrzeit von ca. 2 Stunden legten wir eine Frühstückpause mit Kaffee und Kuchen ( von Dagmar Röder und Elisabeth Dauer selbst gebacken) ein. Wer keinen Kuchen wollte konnte sich mit guten polnischen Würsten und Brötchen welche Klaus besorgt hatte, bedienen.





Der Himmel wurde immer heller und es schien ein schöner Tag für uns zu werden. Gegen Mittag erreichten wir dann unser Ausflugziel. Es war ja Samstag und wir waren nicht die Einzigen welche dieses schöne Städtchen besuchen wollten. Am Busparkplatz waren bereits 10 Busse da. Klaus hatte uns bereits im Bus einen detaillierten Bericht über die Geschichte und Bombardierung Rothenburgs am 31.März 1945 gegeben. "Neun Tonnen Bomben mit Erfolg agesetzt ". meldete damals die US-Flugzeugstaffel. Die Altstadt wurde zerstört, 39 Menschen verloren ihr Leben und 741 Familien wurden obdachlos. Das Tragische an diesem Angriff war dass nicht Rothenburg sondern die Öllager in Ebrach das Abwurfziel waren, aber da starker Nebel herrschte wurde Rothenburg bombardiert obwohl die Stadt keinerlei militärische Bedeutung hatte.Die später befragten Piloten sagten aus, sie hätten nicht geahnt welche Kulturstadt sie bombardieren würden. Nach Kriegsende beteiligten sich die Amerikaner mit großzügigen Spenden am Wiederaufbau, wie noch heute die Spendertafeln am Wehrgang belegen. Als wir durch das Mauertor in die Altstadt eintraten waren wir in einer anderen " Welt ". Wunderschöne Fachbauwerke, alte Tore und natürlich auch Touristengeschäfte entlang der Straße zum Marktplatz waren zu bestaunen.


Wir gingen in Richtung Marktplatz wo ja als erstes Ziel das Weihnachtsdorf war.


Mit vielen anderen Besuchern schlängelten wir uns durch " Weihnachten ". Das umfangreiche Sortiment des Ladens beeindruckt immer wieder und das neu eröffnete Museum mit vielen alten Christbaumschmuck und Weihnachtsdeko weckte bei jedem Kindheitserinnerungen wach.


Nach einem Spaziergang durch die Stadt bei dem fast keiner an den leckeren "Schneeballen" dem Traditionsgebäck Rothenburgs vorbeikam traf man sich wieder zum Mittagsessen


Jetzt ging es außerhalb zum Essen in den Gasthof " Linden".


Es war die typische gute " fränkische Küche ". Nun ging es wieder nach Rothenburg, zum Besuch des Kriminalmuseums, zrurück. Fürchterliche Folterwerkzeuge waren zu sehen. Bilder bis hin zur Todesstrafe einschließlich deren Vollstreckungsgeräte waren vorhanden. Nachdenklich wurden die vielfältigen Foltergeräte betrachtet.


Handwerker welche die Bürger " übers Ohr " hauten wurden zur Strafe in einen Korb gesetzt und unter Wasser getaucht.


Nun hatten wir noch Zeit uns gemütlich in ein kleines Bistro oder in ein Straßenkaffee zu setzen.


Nach diesen mitteralterlichen Erfahrungen brachte der Bus die Kameraden nach Höchstadt/Aisch, wo der Bruder von Alfons Grau, dem Ehrenmitglied der Kameradschaft, ein bekanntes Restaurant führt.


Natürlich wurden dort überwiegend die berühmten Aischgründer Karpfen gegessen und viel erzählt. Dort trafen auch einige Kameraden aus der Umgebung ein.





Unserem 1. Vorsitzenden Klaus Röder war anzusehen, dass sein geplanter Herbstausflug wieder mal ein voller Erfolg war.


Im Anschluss daran brachte der Bus die Kameraden wieder wohlbehalten nach Coburg zur Kaserne, wo man sich herzlich verabschiedete und sich schon wieder auf das nächste Treffen mit den Kameraden freut.

08.05.2010

Tagesausflug Hof




Tagesfahrt an die ehemalige Staatsgrenze zur DDR bei Mödlareuth ("Klein Berlin ") im Landkreis Hof - !"in Bayern ganz oben"!
Die Kameraden der BGS-Kameradschaft Coburg, Kameradenfrauen und einige Gäste begaben sich am Samstag den 08. Mai 2010 unter der Reiseleitung vom 1.Vorsitzenden Klaus Röder auf Fahrt in den nördlichsten Bereich Bayerns, nämlich nach Hof im Regierungsbezirk Oberfranken. Die Stadt Hof liegt im Schnittpunkt der drei deutschen Freistaaten, Bayern, Thüringen und Sachsen sowie dem tschechischen Egerland.
Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass der bekannte Prosaschriftsteller Jaen Paul ( 1763 - 1825 ) in Hof sehr oft zu Gast war und auch dort von Zeit zu Zeit wohnte.
In Hof waren bis zur Verlegung nach Bayreuth im Jahre 1964 ebenfalls Kameraden des BGS stationiert und hatten im dortigen Grenzabschnitt viele Jahre ihren Dienst verrichtet. Es war auch so, dass die Coburger "Grenzer" ihre BGS-Kameraden in Hof zu vertreten hatten ( auch im Grenzbereich Mödlareuth), wenn diese einen anderen Dienstauftrag ( z.B. auf dem Truppenübungsplatz) hatten.
Die Fahrt führte zunächst vom Ausgangspunkt Bad Staffelstein über Coburg, Kronach nach Hof an der Saale in die reizende Innenstadt, wo ein Stadtbummel eingeplant war. Unterwegs stand wie immer eine Frühstücksrast auf dem Plan; es gab hausgemachten Kuchen, Kaffee und sonstige Getränke aus dem Bus.
Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten konnte auch der für Hof typische "Wärschtlamo" in mehrfacher "Ausfertigung" angetroffen werden. Die leckeren Würstchen werden traditionsgemäß aus Kupfer-Dampfkesseln zum Verkauf feilgeboten.
Danach fuhren die Kameraden zur Mittagseinkehr in den Brauereigasthof "Falter" wo für die ehemligen BGS`ler aus Coburg reserviert war.
Am Nachmittag ging es aber dann zum eigentlichen Ziel - Mödlareuth - wo bis zur Wende im Jahre 1989 die Teilung Deutschlands in Ost und West mehr als deutlich sichtbar war. Mitten durch das 50-Einwohnerdorf am Ende der Welt, das ebenso wie sein großer Bruder (Berlin) zum Symbol der deutschen Teilung wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bildete der Tannbach zunächst die Demarkationslinie zwischen Mödlareuth - Ost in der sowjetischen und Mödlareuth - West in der amerikanischen Besatzungszone. Seit Gründung der beiden deutschen Staaten gehörte der thüringische Teil des Ortes bekanntlich zum Territorium der DDR, die bayerische Hälfte zur Bundesrepublik. 1952 wurde mit der Errichtung eines übermannshohen Holzbretterzaunes die Abriegelung der beiden Ortsteile eingeleitet. 1966 folgte der Bau der 700 m langen Betonsperrmauer, die 23 Jahre lang die Ortschaft teilte. Am 9.Dezember 1989, einen Monat nach dem Fall der Mauer in Berlin , wurde der Grenzübergang in Mödlareuth eröffnet.
Mit dem Teilabriss der Mödlareuther Mauer am 17.Juni 1990 entstand die Idee, ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung an diesem historisch bedeutsamen Ort zu erbauen. Am 3. September erfolgte die Gründung des Deutsch - Deutschen Museums Mödlareuth.
Die heutige Gedenkstätte verfügt über ein Freigelände, einen Geschichts-Lehrpfad, einen Dauer- und Sonderausstellungsbereich, eine Fahrzeugausstellung, museumspädagische Räume sowie eine museale Infraskstruktur mit Medienarchiv,Bibliothek und Depots. Bei der Besichtigung unter sachkundiger Führung konnten sich die ehem. "Grenzer" aus Coburg von ihrem damaligen Dienstalltag bei Grenzstreifen wirklichkeitsnah erinnern, unter welchen fatalen Verhältnissen und menschenunwürdigen Bedingungen die Grenzbevölkerung - Ost leben musste. Sie standen rund um die Uhr unterstrengter Beobachtung ( Wachtürme und Erdbunker ), eingesperrt hinter Betonmauern, Stacheldraht, Hunden an Laufvorrichtungen, Panzersperren und vieles mehr. An eine Flucht war also unter den gegebenen Zuständen nicht mehr zu denken.

Den Ost-Bürgern wurde durch die Politgrößen, der ehemaligen DDR-Führung seinerzeit nachhaltig erklärt, dass die Grenzbefestigungen nur deshalb errichtet werden mussten, um das Eindringen der BRD-Bürger auf das Hoheitsgebiet der ehemaligen DDR zu verhindern.

In Wirklichkeit war es aber so, dass die bekannten Grenzsperren nur gebaut wurden, um den Bürgern aus dem Osten Deutschlands die Fluchtmöglichkeiten zu nehmen, was ja der ehem DDR-Führung leider zu viele Jahre gelungen ist.
Ohne Mauerbau hätte sich allerdings dieser Staat erheblich früher aufgelöst, nicht erst im Jahre 1989!
Die Heimreise wurde planmäßig gegen 17.30 Uhr angetreten mit dem Zwischenstop im Gasthof "FELS" im Naturpark Frankenwald zur Abendeinkehr, wo noch ein paar fröhliche Stunden verbracht wurden.

gez.

Heinz Haller, Schriftführer




Luftgewehrschießen am 10.04.2010 in Marktzeuln

Gegen 14.00 Uhr trafen die ersten Kameraden mit Frauen im Schützenhaus in Marktzeuln ein. Sie wurden durch den 1. Vorsitzenden Klaus Röder begrüßt, besonders aber Ehrenmitglied Alfons Grau und die Damen der Kameraden. Insgesamt waren 34 „Wettkämpfer“ mit Frauen, angetreten. Ein Kamerad (Peter Strobel) reiste sogar aus Pulheim bei Köln an, um beim Kameradschaftsschießen dabei zu sein. Wie festzustellen ist, hat sich die Teilnehmerzahl beim Schießen in letzter Zeit erfreulicherweise nachhaltig gesteigert. Auch der 1. Bürgermeister und ehem. BGS-Kamerad des Marktes Marktzeuln, Herr Gregor Friedlein, lies es sich nicht nehmen, den Kameraden im Schützenheim erneut einen Besuch abzustatten, um deutlich zu machen, dass er sich immer noch mit den Kameraden vom BGS eng verbunden fühlt. Die Bewirtung (Kaffee, Kuchen und sogar Torten – selbst gebacken - sowie Eisbein mit Sauerkraut zum Abendessen -) des Schützenhauses lag wieder in Händen von Dagmar Röder; sie wurde von einigen Kameraden und Kameradenfrauen unterstützt; den Ausschank übernahm 2. Vorsitzender Hans Rauscher Klaus Röder dankte den „Akteuren“ bereits schon im „Vorfeld“ für die hilfreiche Unterstützung und brachte vor, dass ohne deren Mitwirkung keine dieser Veranstaltungen stattfinden könnten. Die Siegerpreise waren schon zur Ansicht (Pokale und Zinnteller, etc.) im Schützenheim aufgebaut. Die Munition und die Wettkampfscheiben gab Vorsitzender Klaus Röder aus. Die Aufsicht bei den Schützen hatte wieder Schützenbruder Heinz Dauer von den Schützen Marktzeuln übernommen. Erfreulich war auch, dass sich wieder zahlreiche Kameradenfrauen am Schießen beteiligt haben und gute Ergebnisse erzielten. Nach der Auswertung der Schießergebnisse bzw. nach Einnahme des Abendessens wurden die Sieger wie folgt durch den 1. Vorsitzenden bekannt gegeben:

BGS-ler Meister-Serie 1. Joseph Borschert 84 Ringe
2. Herbert Hänsel 80 Ringe
3. Peter Strobel 77 Ringe
4. Alfons Grau 77 Ringe
5. Reinhold Paulus 76 Ringe

BGS-ler Tiefschuss 1. Herbert Hänsel 86,6 Teiler
2. Peter Strobel 138,1 Teiler
3. Joseph Borschert 157,5 Teiler
4. Reinhold Paulus 183,3 Teiler
5. Heinz Göttlich 208,7 Teiler

Norbert Kraus-Gedächtnis-Pokal (Wanderpokal)
1. Herbert Hänsel
2. Joseph Borschert
3. Peter Strobel
Bester Schuss auf die Probescheibe Peter Strobel 9,9 Teiler

Alle Gewinner erhielten, wie immer, entsprechende Preise durch Klaus Röder überreicht.

Gewinner des Gästeschießens:
1. Charlotte Fehrer
2. Renate Kraus
3. Nora Kaiser
4. Ursula Schebestak
5. Maximilian Herold
6. Heidi Borschert

Auch den Gästen wurden Preise in Form von netten Erinnerungsgeschenken durch den 1. Vorsitzenden übergeben.

Ehrenmitglied Alfons Grau überreichte an den Organisator des Schießens, Klaus Röder, einen aus einer Holzplatte gefertigten ehem. BGS-Beamten (natürlich in der bekannten grünen Uniform), welcher im Schützenhaus in Marktzeuln an geeigneter Stelle zum Aushang kommen soll. Maximilian Herold erhielt von der BGS-Kameradschaft Coburg durch Klaus Röder eine Dankesurkunde und einen Erinnerungspokal für die gut gelungene Einrichtung der Hompage im Internet überreicht.

Das Foto zeigt von links:

2. Vorsitzenden Hans Rauscher, Peter Strobel, Heinz Göttlich, Herbert Hänsel, Reinhold Paulus, Joseph Borschert, Alfons Grau, Maximilian Herold und 1. Vorsitzenden Klaus Röder.

26.02.2010

38. Mitgliederversammlung



Der 1. Vorsitzende Klaus Röder eröffnete im voll besetzten Vereinslokal die Versammlung und begrüßte die zahlreichen Kameraden, insbesondere die Kameradenfrauen.
Die Kameraden, Altlandrat Karl Zeitler und Wolfgang Frey, hatten sich entschuldigt.
An die verstorbenen Kameraden Willi Albert, Eugen Roth und Fritz Sölch gedachte man in aller Stille und erhob sich von den Plätzen.
Gegen die vorliegende  Tagesordnung gab es keinerlei Einwände.
Das von Schriftführer Heinz Haller von der 37. Mitgliederversammlung vorgetragene Protokoll vom 09.05.2009 wurde ebenfalls ohne Einwände angenommen.
Anschließend gab Kassier Fritz Kolb seinen gut detaillierten Kassenbericht.
Hartmut Jung trug vor, dass die Kasse zusammen mit Peter Geiger am 13.01.2010 geprüft wurde. Dabei konnten sie feststellen, dass alle Belege vorhanden und bestens sortiert waren. Ferner war die Übersichtlichkeit der Unterlagen vorbildlich, so dass es insgesamt zu keinerlei Beanstanden kam.
Die beiden Revisoren stellten daher den Antrag, den Kassier zu entlasten, was die Versammlung dann auch einstimmig beschloss. Auch die Gesamtvorstandschaft wurde durch die Versammlung einstimmig entlastet.
 
Vorsitzender Klaus Röder betonte in seinem folgenden Bericht besonders, dass es sich bei der BGSK CO entgegen mancher Äußerungen um eine sehr agile und „lebendige“ Kameradschaft handeln würde, wie ja auch der jährliche Veranstaltungsplan mit vielen Veranstaltungen aufzeigt. Es werden Veranstaltungen für jede „Geschmacksrichtung“ unter zahlreicher Teilnahme der Kameraden mit Angehörigen und Gästen durchgeführt. Auch die Kameradenfrauen kommen dabei nicht zu kurz, denn sie werden bei allen Vorhaben mit einbezogen und sind stets herzlich willkommen. Die Plätze im Bus für die Fahrt nach Mödlareuth, Lkr. Hof, sind bereits alle vergeben, so Klaus Röder. Einige Kameraden stehen sogar noch auf der Warteliste. Für die Tagesfahrt am 11.September 2010 nach Rothenburg ob der Tauber sind jetzt schon zahlreiche Interessenten bekannt. An den beiden Schießterminen am 10.04.2010 und am 06.11.2010 mit Luftgewehr im Schützenhaus Marktzeuln stehen ebenso schon wieder zahlreiche Teilnehmer (auch Kameradenfrauen) fest.
Der Mitgliederstand beträgt derzeit 162 Kameraden.
Für seinen umfangreichen Bericht erhielt der 1. Vorsitzende sehr großen Beifall.
Im Anschluss daran konnten für besondere Verdienste um die BGS Kameradschaft Coburg e.V. durch Klaus Röder im Auftrag des Bundesverbandes der BGS Kameradschaften Bonn e.V., wieder drei Kameraden mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet werden, nämlich Ludwig Kaiser, Reinhold Paulus und Wolfgang Frey (in Abwesenheit).
Danach wies Klaus Röder besonders auf die neue Hompage hin und bat nur diese anzuklicken, weil dies eben die offizielle  sei.

Der Vorsitzende erinnerte noch mal an die Termine für 2010, insbesondere an die Tagesfahrten und an die Delegiertenversammlung des Bundes vom 23.04. 2010 bis 25.04.2010 in Deggendorf.

Auf die Möglichkeit zur Bestellung von Armbanduhren mit dem ehem. „BGS-Bundesadler“ auf dem Zifferblatt zum Preis von ca. 20,00 €  pro Stück machte Klaus Röder erneut aufmerksam. Bestellungen  nimmt er ggf. entgegen.  

Gegen 20.30 Uhr wurde der offizielle Teil der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden geschlossen und man ging zum geplanten Stammtisch über, wo noch ein paar feucht fröhliche Stunden verbracht wurden.


gez.

Heinz Haller, Schriftführer





(Von links:) 2. Vorsitzenden Hans Rauscher, Reinhold Paulus, Ludwig Kaiser und 1. Vorsitzenden Klaus Röder


05.12.2009


Weihnachtsfeier der BGS Kameradschaft Coburg


1. Vorsitzender Klaus Röder konnte die vorweihnachtliche Feier im festlich geschmückten Vereinszimmer der „Schnitzelstube“ eröffnen und dabei zahlreiche BGS Kameraden begrüßen. 
Sein besonderer Gruß galt den Kameradenfrauen und Ehrenmitglied Alfons Grau. Für die Ausschmückung und für den guten Christstollen sowie Weihnachtsplätzchen hatte Organisationswart Wilhelm Grimm gesorgt.
Anschließend erklang zur Einstimmung der Feier das allseits bekannte Lied „ Lasst uns froh und munter sein“ . Darauf folgte der Besuch des Nikolauses; die „Rolle“ übernahm Vorstandsmitglied Heinz Göttlich. Er hatte über die Kameraden einiges zu sagen. Vor allem aber dankte er dem Gesamtvorstand für die im vergangenen Vereinsjahr nicht immer positiven Gegebenheiten und berichtete über die umfangreichen  Tätigkeiten, die sehr viel Zeit und Nerven kosteten. Als Dank brachte er daher Präsente mit, welche er an die Vorstandsmitglieder verteilte.
Mit dem Weihnachtslied „O , du Fröhliche“ wurde der „Heilige Mann“ verabschiedet.

Danach trug Dagmar Röder eine sehr eindrucksvolle Weihnachtsgeschichte aus der Zeit  des 2. Weltkrieges vor. Bei zahlreichen Kameraden, so konnte man an den Gesichtern erkennen, wurden sicherlich einige Erinnerungen wach, die augenscheinlich nicht immer die glücklichsten und besten waren.

Auch Ehrenmitglied Alfons Grau lies es sich nicht nehmen, Geschenke mitzubringen; er übergab sie an 1. Vorsitzenden Klaus Röder und Schatzmeister Fritz Kolb.
Er bedankte sich bei der Gesamtvorstandschaft für die überaus gute Arbeit und Kameradschaft und wünschte sich, dass sich das Zusammenhalten noch weiter festigt, damit die BGS-Kameradschaft Coburg (sie wurde vor 36 Jahren gegründet) auch künftighin bestehen bleibt!

2. Vorsitzender Hans Rauscher hatte ebenfalls Lobendes über die Vorstandschaft und insbesondere über 1. Vorsitzenden Klaus Röder zu berichten. Er bedankte sich im Namen aller Vorstandskameraden bei Klaus Röder für die überaus gute Zusammenarbeit und wie schon angeführt, über die umfangreichen und z.T. unangenehmen Arbeiten im vergangenen Jahr. Sein Dank galt auch seiner Gattin Dagmar Röder.

Wie in den letzten Jahren, so wurde auch heuer wieder ein Weihnachtquiz mit vielen brauchbaren Preisen durch Klaus Röder veranstaltet, wofür er viel Beifall erntete.
Nach dem gemütlichen Teil der Veranstaltung begaben sich die Kameraden auf den Nachhauseweg; ein Kamerad war sogar aus Treuchtlingen (ca. 140 km Entfernung) angereist.

 

gez.

Heinz Haller, Schriftführer


10.11.2009



Außerordentliche Mitgliederversammlung


Die BGS-Kameradschaft Coburg e.V. (BGSK CO) hatte kürzlich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in die „Schnitzelstube“ in Triebsdorf eingeladen, weil u.a. in der Vorstandschaft  Änderungen eingetreten sind und weil einige Ehrungen über den Bundesvorstandes anstanden.
Erster Vorsitzender Klaus Röder eröffnete die Versammlung, begrüßte die 39 anwesenden Kameraden und stellte dabei fest, dass die Einladung form- und fristgerecht  erfolgte. Die Tagesordnung wurden mit einer Gegenstimme angenommen. Im Anschluss daran wurde für den kurz verstorbenen Kameraden Fritz Sölch eine Gedenkminute eingelegt; er war seit Gründung der BGSK im Jahre 1972 mit dabei!
Danach verlas Schriftführer Heinz Haller das letzte Protokoll von der Jahreshauptversammlung am 08.05.2009, welches durch die Kameraden angenommen wurde.



Ausschlussverfahren gegen Bernhard Müller:

Über das laufende Ausschlussverfahren gegen den am 28.02.2009 zurückgetretenen ehem. 1. Vorsitzenden Bernhard Müller wurde durch die Versammlung (39 anwesende Mitglieder) nunmehr endgültig entschieden.
Ergebnis: Bernhard Müller wurde fast einstimmig (mit nur einer Stimmenthaltung) gem. § 4 Abs. 4 der Satzung endgültig aus der BGS-Kameradschaft ausgeschlossen.


Wahl eines 2. Vorsitzenden:

Nachdem sich auf Anfrage kein Kandidat für die Wahl als 2. Vorsitzender zur Verfügung stellte, wurde Kamerad Hans Rauscher gefragt, ob er  denn das Amt annehmen würde, erklärte er sich dazu bereit - der vorherige 2. Vorsitzende Reinhold Paulus musste aus Krankheitsgründen zurücktreten. Es konnte also per Handzeichen abgestimmt werden, weil ja kein anderer Bewerber vorhanden war. Hans Rauscher wurde anschließend durch die Versammlung einstimmig als 2. Vorsitzender der BGSK CO gewählt; er nahm die Wahl an.

Wahl eines Beisitzers:


Da Hans Rauscher die Position als Beisitzer inne hatte, musste folglich ein neuer Beisitzer gewählt werden. Es wurde hierfür Georg Schebestak vorgeschlagen; ein weiterer Bewerber war ebenfalls nicht vorhanden, so dass auch hier per Handzeichen abgestimmt werden konnte. Georg Schebestak wurde einstimmig als Beisitzer gewählt; er nahm die Wahl an.



Ehrungen:

Für besondere Verdienste wurden nachstehend aufgeführte Kameraden mit einer Urkunde und einer Ehrennadel des Bundesverbandes geehrt; mit der Verleihung der Urkunden und der Ehrennadel war 1. Vorsitzender Klaus Röder beauftragt: Joseph Borschert, Alfons Diez, Otto Fehrer, Heinz Göttlich, Heinz Haller, Fritz Hüttner & Erhard Redmann.

Von links nach rechts:


Klaus Röder (1.Vorsitzender)
Erhard Redmann
Fritz Hüttner
Otto Fehrer
Alfons Diez
Joseph Borschert
Heinz Göttlich
Heinz Haller
Hans Rauscher (2.Vorsitzender)



Fehlend:
Georg Schebestak (Beisitzer)


Anträge Wünsche Verschiedenes:

Im weiteren berichtete Klaus Röder über die Delegiertenversammlung in Krefeld  vom 25.09.bis 27.09.2009 und gab Aufschluss über die Ehrungsordnung auf Bundesebene. Anschließend erinnerte er an das Luftgewehrschießen im Schützenhaus Marktzeuln am Samstag, den 07.11.2009 um 14.00 Uhr und bat um zahlreiche Teilnahme. Es gibt wieder Pokale aus dem Traditionsraum zu gewinnen. Den Kameraden wünschte heute schon „gut Schuss“!
Übrigens, auch die Kameraden-Frauen schießen wieder mit.
Für Speisen und Getränke ist wiederum bestens gesorgt.
Für das Jahr 2010 wurde bereits eine Veranstaltungsübersicht verteilt. Klaus Röder gab dazu Erläuterungen, insbesondere über die zwei Tagesfahrten mit Reisebus im Frühjahr und im Herbst.
Für die Errichtung einer neuen Hompage erhielt die Vorstandschaft „grünes Licht“ durch die Versammlung.
Bei der Kranzniederlegung an der Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, den 15.Nov.2009 um 10.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Coburg sagten zahlreiche Kameraden ihre Teilnahme zu.
Abschließend meldete sich Ehrenmitglied Alfons Grau noch mal zu Wort und wünschte  der  Vorstandschaft  recht viel Glück und alles Gute für ihre weiteren umfangreichen und verantwortungsvollen Arbeiten, die sie gerade in den letzten Monaten zu bewältigen hatten. Er bedankte sich im Namen der BGSK CO für die vorbildliche und korrekte Vereinsführung.
Weitere  Wortmeldungen gab es nicht, so dass der offizielle Teil der Versammlung geschlossen werden konnte.


gez.

Heinz Haller, Schriftführer



29.09.2009

Tagesfahrt in Richtung Frankenwald an die Grenze zur ehemaligen DDR anlässlich des Mauerfalls vor 20 Jahren


Die Kameraden von der BGS-Kameradschaft Coburg veranstalteten kürzlich anlässlich des Mauerfalls vor 20 Jahren einen Tagesausflug in den Frankenwald (ehem. Grenzgebiet) wo sie fast 50 Jahre ihren, nicht immer einfachen, Dienst verrichteten. Die Reiseleitung hatte 1. Vorsitzender Klaus Röder übernommen. Von der ehemaligen BGS-Kaserne führte die Fahrtroute über Kronach zur Gedenkstätte am ehemaligen Grenzübergang Wehlitsch-Heinersdorf, wo Kamerad Alfons Grau sehr aufschlussreiche Informationen über die damaligen Grenzverhältnisse gab, insbesondere darüber, wie die "Machthaber" der DDR gegenüber ihren Bürgern umgingen.
130 Bewohner der Ortschaft Heinersdorf (Sperrgebiet) flüchteten am 05.06.1952 in die BRD nach Wehlitz im Landkreis  Kronach, nachdem eine Zwangsevakuierung durch die DDR-Behörden angekündigt war. Die Bürger konnten seinerzeit nur das Nötigste mitnehmeen; Haus und Hof blieben dagegen zurück.
Auch die Bahnstrecke in Richtung Tettau wurde unterbrochen, so dass die Einwohner der Gegend auch hohe wirtschaftliche Einbußen zu bewältigen hatten.
Bekanntlich war dies kein Einzelfall. Mit zahlreichen anderen grenznahen Ortschaften wurde ebenfalls in dieser Weise verfahren, wie z.B. in Liebau im Landkreis Sonneberg (ebenfalls Sperrgebiet) und Wörlsdorf (BRD).
Die Kameraden des BGS Coburg waren zwar immer vor Ort, jedoch konnten sie aufgrund der Rechtslage in solchen Fällen leider nichts dagegen unternehmen.
Nach dem Mauerbau ab dem 13.August 1961 bis zum Mauerfall im Oktober 1989 waren die Deutsch-/Deutschen Verhältnisse noch komplizierter geworden. Persönliche Kontaktaufnahmen zwischen BGS und den Kameraden der Gegenseite waren so gut wie nicht mehr möglich; es herrschte sozusagen "Funkstille" auf der ganzen Linie.
Anschließend fuhr die Reisegruppe weiter entlang der ehemaligen Grenze über Probstzella (ehemaliger Grenzübergang-Bahnstrecke- zur DDR nach Lauenstein, wo eine Betriebsbesichtigung der Confiserie Lauenstein stattfand.
Nach der Mittagseinkehr begaben sich die Kameraden per Fußmarsch zur Burg Lauenstein, um diese historische Stätte zu besichtigen.
Danach begab man sich über die Bier- und Burgenstraße durch den reizenden Frankenwald nach Friesen zur Abendeinkehr, wo die Kameraden noch genügend Zeit hatten, den erlebnisreichen Ausflugtag ausklingen zu lassen.